Allgemeine Geschäftsbedingungen

Version 1.0, vom 10.11.2011

Geltungsbereich

Für die Geschäftsbeziehung zwischen see.film gnbr (nachfolgend Auftragnehmer) und dem Besteller eines Produktes bzw. einer Dienstleistung (nachfolgend Auftraggeber), gelten ausschließlich die nachfolgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen, in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung. Mit der Abgabe einer Bestellung/eines Auftrages erklärt sich der Auftraggeber mit diesen allgemeinen Geschäftsbedingungen einverstanden. Von diesen allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichende Vereinbarungen bedürfen der Schriftform. Wenn der Auftraggeber ebenfalls eigene Allgemeine Geschäftsbedingungen hat, dann verzichtet er für den geschäftlichen Kontakt mit dem Auftragnehmer darauf, seine allgemeinen Geschäftsbedingungen anzuwenden und hält sich vielmehr an die des Auftragnehmers.

Kosten

Im vertraglich vereinbarten Preis sind sämtliche Herstellungskosten, einschließlich einer vorführfähigen Erstkopie, enthalten. Die Herstellungskosten sind anhand eines konkreten Produktionsplanes technisch, zeitlich, personell und örtlich kalkuliert. Sämtliche vom Auftragnehmer genannten Preise verstehen sich exklusive Umsatzsteuer.

Auftragsbestätigung

Angebote sind unverbindlich. Der Vertrag kommt zustande, nachdem der Auftrag bestätigt wurde.

Informationspflicht des Auftraggebers

Der Auftraggeber ist verpflichtet bei Auftragsunterzeichnung ausschließlich wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Er verpflichtet sich alle Änderungen während der Produktion mitzuteilen. Dies betrifft Postadresse, Telefon und Emailadressen.

Pflichten des Auftraggebers

Sofern der Auftraggeber den Auftragnehmer für die Dokumentation einer Hochzeit, einer Feier oder einer anderen Veranstaltung beauftragt, arbeitet der Auftragnehmer ausschließlich zur Erstellung eines filmischen Dokumentes, welches das Ereignis mit all seinen relevanten Eigenschaften zeigt. Das Ereignis wird nur für den Auftraggeber und zu keinem anderen Zweck gefilmt. Daher ergibt sich für den Auftraggeber die Verpflichtung, alle relevanten Personen zu informieren, dass ein filmisches Dokument erstellt wird, sowie alle Drehgenehmigungen und Nutzungsrechte einzuholen. Dies gilt sowohl in Bezug auf Örtlichkeiten, Personen und Kunstwerke, die an dem Drehtag gefilmt werden könnten.

Bearbeitung des Auftrags

Der Auftragnehmer hält sich das Recht vor, zur Ausführung des erteilten Auftrages Dritte hinzuzuziehen, wenn sich dies als notwendig erweisen sollte. Dies ist vor allem bei unverschuldetem Ausfall wie Krankheit der Fall.

Preis und Liefertermin

Zahlungen des Auftragnehmers gelten als verspätet, wenn dieser nicht innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungslegung den geschuldeten Betrag überwiesen oder bar ausgehändigt hat. Bei Zahlungsverzug, hält sich der Auftragnehmer offen, Verzugszinsen in der Höhe von 10 % p.a. in Rechnung zu stellen. Mündlich zugesagte Lieferfristen und Termine sind unverbindlich. Lieferfristen und Termine sind nur dann verbindlich, wenn sie schriftlich vereinbart wurden. Höhere Gewalt oder dieser nahe kommende Ereignisse wie Streik, Ausfall oder Störung von technischen Geräten und Maschinen, sowie ein Ausfall oder Erschwernis der Rohmateriallieferungen verlängern verbindliche Lieferfristen um ihre jeweilige Dauer, bzw. verlängern Termine um ihre jeweilige Dauer. Ebenso verlängern Änderungswünsche durch den Kunden Termine und verbindliche Lieferfristen um eine angemessene Bearbeitungsdauer.

Stornierung

Bei einer Stornierung seitens des Auftraggebers wird innerhalb 2 Wochen vorher 10 %, innerhalb 48 Stunden vorher 25 % und innerhalb 24 Stunden vorher 50% der vereinbarten Vergütung in Rechnung gestellt.

Änderungsbeschränkungen

Bei Nichtgefallen der Leistung behält sich der Auftragnehmer vor, sofern die Vorstellungen oder Wünsche des Auftraggebers zuvor nicht deutlich dargestellt wurden, die maximale Änderung auf 10% der Leistung zu begrenzen.

Herstellung, Änderung, Abnahme

Die künstlerische und technische Gestaltung des Werkes obliegt dem Auftragnehmer. Auf Wunsch des Auftraggebers sind die Muster diesem vorzuführen. Der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber über den Abschluss der Herstellungsarbeiten und vereinbart mit ihm einen Zeitpunkt für die Abnahmevorführung. Die Abnahme bedeutet eine Billigung der künstlerischen und technischen Qualität. Es erfolgen maximal zwei Abnahmevorführungen. Der Auftraggeber kann Änderungswünsche verlautbaren, soweit diese nicht maßgeblich von diesem Muster abweichen. Die Abnahme des Films erfolgt spätestens mit der dritten Abnahmevorführung.

Eigentumsvorbehalt

Alle Rechte an den im Rahmen der Erbringung einer Dienstleistung erstellten Werke, gleich welcher Art und Form, gehen erst nach vollständiger Bezahlung der Vergütung auf den Auftraggeber über. Bis zur Zahlung ist der Auftraggeber zur Gänze von allen Rechten, insbesondere übertragbaren Nutzungsrechten ausgeschlossen.

Haftungsbeschränkungen

Der Auftragnehmer haftet nicht bei Nichtgefallen, sofern die Vorstellungen oder Wünsche des Auftraggebers zuvor nicht deutlich dargestellt wurden. Für analoge und digitale Bilder sowie Videomaterialen und andere Speichermedien, welche der Auftraggeber dem Auftragnehmer zur Verfügung stellt, wird keine Haftung übernommen. Der Auftragnehmer haftet nicht bei technischen Störungen der Kameraausrüstung. Schadensersatz durch technische Probleme (z.B. bei Dreharbeiten) leistet der Auftragnehmer nur nach eigenem Ermessen und nur im Rahmen von Wertminderungen. Im Übrigen ist unsere Haftung auf grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz beschränkt.

Haftungsausschluss

Die Medien werden vom Auftragnehmer auf Kompatibilität geprüft und sind auf handelsüblichen Wiedergabegerätegeräten abspielbar. Dennoch kann es zu Inkompatibilitäten bei bestimmten Wiedergabegerät- und Medienkombination kommen. Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung, dass die verwendeten Medien ausnahmslos auf allen Wiedergabegeräten fehlerfrei abspielbar sind. Für eventuelle Schäden an Abspielgeräten, die durch die Verwendung von Medien des Auftragsnehmers entstehen können, wird keine Haftung übernommen.

Gewährleistung

Ist der Wiedergabedatenträger schadhaft, verpflichtet sich der Auftragnehmer zu Ersatz oder Verbesserungen. Dafür ist es notwendig, dass der Auftraggeber das Produkt an Auftragnehmer zurücksendet. Die Transportkosten trägt der Auftraggeber.

Urheberrecht: Rechte Dritter

Der Auftraggeber stellt sicher, dass der Auftragnehmer die vertraglichen Leistungen ausführen kann, ohne dass dabei Urheberrechte oder sonstige Rechte Dritter verletzt werden. Nicht Gegenstand des Vertrages ist das Einholen und Verschaffen etwaiger erforderlicher Rechte Dritter (urheberrechtliche Nutzungsrechte und sonstige Rechte, insbesondere weitere Immaterialgüterrechte) durch den Auftragnehmer. Soweit der Auftragnehmer entsprechende Rechte zur Ausführung seiner Dienstleistung benötigt, beschafft der Auftraggeber diese und räumt sie dem Auftragnehmer ein. Der Auftraggeber ist für den Inhalt der DVDs, Blu-rays oder sonstiger Aufzeichnungen ausschließlich verantwortlich. Soweit der Auftragnehmer wegen der Verletzung von Rechten Dritter im Zusammenhang mit der Ausführung der vertraglichen Leistungen in Anspruch genommen wird, stellt der Auftraggeber den Auftragnehmer von allen entsprechenden Ansprüchen frei. Insbesondere ist der Auftragnehmer nicht verpflichtet, zu prüfen, ob bei der Ausführung der Dienstleistungen Rechtsverletzungen drohen. Der Auftragnehmer haftet nicht dafür, dass die erstellten Aufzeichnungen frei von Rechten Dritter sind. Der Auftraggeber übernimmt sämtliche an den Auftragnehmer gestellten Forderungen bezüglich Rechte Dritter jeglicher Art. Der Auftraggeber trägt sämtliche Kosten für die Rechte, Rechteeinholung und deren Verwendung.

Urheberrechte, Verwertungsrechte

Das Urheberrecht verbleibt in jedem Falle beim Auftragnehmer. Die vom Auftragnehmer hergestellten Filme sind grundsätzlich nur für den eigenen Gebrauch des Auftraggebers bestimmt. Übertragen werden die Nutzungsrechte an den Werken. Eine Weitergabe von Nutzungsrechten bedarf der besonderen Vereinbarung. Zur Sicherung der urheberrechtlichen Verwertungsrechte verbleibt das Filmrohmaterial beim Auftragnehmer. Eine Herausgabe eines Rohschnitts des Materials an den Auftraggeber erfolgt nur bei gesonderter Vereinbarung. Der Auftraggeber darf sich beliebig viele Kopien des produzierten Films für eigene Zwecke (z.B. Werbung auf der Webseite) herstellen. Alle nachträglichen Änderungen am übergebenen Arbeitsergebnis, wie Nachvertonung, Umschnitt oder Kürzung bedürfen der schriftlichen Genehmigung durch den Auftragnehmer, da hierdurch das Urheberrecht berührt wird.

Nutzung des Materials

Der Auftragnehmer behält sich vor, das Muster zu Präsentationszwecken und Werbung zu nutzen. Der Auftraggeber kann diesem widersprechen, aber keinen Schadensersatz fordern.

Rücktrittsvorbehalt

Modifiziert der Auftraggeber seine Wünsche in einem erheblichen Umfang nach Vertragsabschluss, so behält sich der Auftragnehmer das Recht vor, von dem Auftrag zurückzutreten.

Sonstige Bestimmungen

Sollte dem Auftragnehmer jegliche Unterstützung durch den Auftraggeber am Drehort fehlen, so übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung für die Qualität des Rohmaterials und den daraus resultierenden Endprodukten. Der Auftragnehmer ist berechtigt, seinen Firmennamen und sein Firmenlogo als Copyrightvermerk zu zeigen.

Datenschutz

Der Auftragnehmer verarbeitet und nutzt nach Maßgabe der DSGVO persönliche Daten, soweit dies für die Geschäftsbeziehung, insbesondere zur Abwicklung des Auftrages und Pflege der Kundenbeziehung, notwendig ist. Siehe auch https://www.seefilm.at/datenschutz.

Recht, Gerichtsstand

Gerichtsstand ist das am Hauptsitz des Auftragnehmers zuständige Gericht vereinbart. Dieses Gericht hat österreichisches Recht zur Anwendung zu bringen.

Salvatorische Klausel

Sollte eine oder mehrere der vorstehenden Bestimmungen ungültig sein, so soll die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt werden. Dies gilt auch, wenn innerhalb einer Regelung ein Teil unwirksam, ein anderer Teil aber wirksam ist. Die jeweils unwirksame Bestimmung soll von den Parteien durch eine Regelung ersetzt werden, die den wirtschaftlichen Interessen der Vertragsparteien am nächsten kommt und die den übrigen vertraglichen Vereinbarungen nicht zuwider läuft.